Puppen Ankauf

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Puppen verkaufen


Sehr geehrte Kunden.

 

Ankauf und Verkauf von Künstlerpuppe und Sammlerpuppen sowie besondere Einzelstücke an Puppen.

 

Wir kaufen ihre Künstlerpuppen, Sammlerpuppen, Antike Puppen, Markenpuppen, besondere Einzelstücke und vieles mehr.

 

Sehr gerne kaufen wir Käthe Kruse, Annette Himstedt, Hildegard Günzel, Monika Levenig, Rusti, Zwergnase, Heidi Plusczok, Pamela Erff, Susan Lippl, und vielen mehr.

 

Wirkaufenviel ist der richtige Ansprechpartner wenn es um Fairness und Schnelligkeit geht.

 

Wir holen die Puppen auf Wunsch bei Ihnen ab.

 

Sie können Ihren Anspruch auf faire und marktgerechte Preise bei uns geltend machen, die natürlich in bar ausgezahlt werden. 

 

Sie können uns jederzeit telefonisch erreichen, selbstverständlich können Sie uns auch jederzeit per E-Mail, per WhatsApp, oder per Post kontaktieren.

 

Sehr gerne kommen wir auf Wunsch zu ihnen um ihnen für ihre Puppen ein 
Rundum - sorglos - Paket

anbieten zu können.


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58452 Witten.

 

Haben sie große Mengen an Waren und wissen nicht wo sie diese verkaufen sollen? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen sehr gerne kostenlos und unverbindlich ein Ankaufsangebot.

 

Ihr Wirkaufenviel Team.

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Kostenlose Abholung. 

Kostenlose Schnelle Schätzung

Anhand von Fotos ( ein Gesamtfoto der Artikel reicht aus ) werden wir Ihnen unsere Einschätzung nennen. 

 

Es reicht uns voll und ganz aus, wenn Sie Ihre Sammlung im Gesamten, abfotografieren wo diese ausgestellt ist. Sie brauchen diese nicht extra auszuräumen und aufzureihen. 

 

Unsere Foto - Einschätzung ist vorab eine Richtungsangabe und kann bei der persönlichen Begutachtung etwas variieren (selbstverständlich auch zu Ihrem Vorteil).

 

Senden Sie Ihre Fotos per Email, Whats-App ( 0157/82301273 ) oder per Post an uns und wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. 

 

Sie erhalten unser Angebot und entscheiden dann ob wir Ihre Sammlung vor Ort nochmals schätzen- und gegebenenfalls ankaufen sollten. 

 

Sollte es zu einem Ankauf kommen, erhalten sie den Ankaufspreis vor Ort in BAR ausgezahlt.

 

In Ausnahmefälle steht der Wert Ihrer Sammlung nicht im Verhältnis zu der Entfernung zwischen Ihnen und uns. In diesen Fällen würde nur eine Anlieferung oder der Paketversand Ihre Ware an uns in Frage kommen. Dabei würde bei der persönlichen Anlieferung der Ankaufspreis ebenfalls in bar ausgezahlt und bei dem Paketversand der Ankaufspreis auf ihr Konto überwiesen.

 

Da wir sehr viele Anfragen erhalten, bekommen Sie spätestens innerhalb von 24 Stunden eine Einschätzung / Antwort von uns ( werktags vor 14 Uhr - noch am selben Tag). 

 

Ihnen ist es natürlich auch jederzeit möglich mit Ihren Waren in unseren Ladenlokalen und Büros persönlich zu erscheinen- um eine kostenlose und unverbindliche Einschätzung zu erhalten. Dafür bitten wir Sie sich telefonisch oder per Email unter folgender Rufnummer oder Emailadresse kurz anzumelden- Tel: 02302/1873646, Mail: info@savebu.de .

 

 

 


Sehr geehrte Kunden. Puppen Ankauf, Puppen verkaufen. Wir haben uns auf den Puppenankauf spezialisiert und kaufen deutschlandweit ihre Puppensammlung. Sie können uns jederzeit per Telefon, per E-Mail, oder auch per WhatsApp kontaktieren und uns ihre Sammlung anbieten. Wir holen deutschlandweit die Puppen bei Ihnen ab und bezahlen diese in bar, in Ausnahmefällen ist es uns auch möglich ins Ausland zu kommen. 
 
 Sollten Sie Interesse daran haben ihre Puppensammlung aufzulösen sind wir der richtige Ansprechpartner. 
 
Wir kaufen Deutschlandweit und darüber hinaus ihre Puppen Sammlung.
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Rund­um-sorg­los-Pa­ket zu bieten für ihre Puppen.

 Wir kaufen selbstverständlich auch noch viele andere Sammlerstücke, bieten Sie uns doch einfach unverbindlich und kostenlos ihre Sammlung an und wir unterbreiten ihnen gerne ein Angebot. 
 
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Kürzlich angekaufte Puppen.




Sammeln

Grundsätzlich kann alles gesammelt werden, aus Platzgründen vor allem aber handliche Dinge. Dabei gibt es den systematischen Sammler, der Objekte eines bestimmten eingegrenzten Gebiets (einer Region, Epoche, Gattung bzw. Thematik) oder Produkte eines Herstellers möglichst vollständig besitzen will, und den eher unsystematischen Sammler, der nur die Dinge sammelt, die ihm gefallen oder die ihn an etwas erinnern. Dabei wecken besonders seltene Gegenstände (Raritäten) häufig ein besonderes Interesse bei Sammlern, beliebte Sammelobjekte werden teilweise schon bei der Produktion künstlich verknappt (limited editions - begrenzte Auflagen).

Sammlerprofile zeigen, dass am Anfang häufig ein Zufall stand; durch Geschenke, Erbschaft u. a. war das Interesse an weiterem Erwerb geweckt, dabei spielten ästhetische Gesichtspunkte besonders häufig eine Rolle. Die erste Sammlung wird sehr oft durch weitere Sammlungen erweitert, der ersten Sammlung bleibt der Sammler aber fast immer treu. Ein Sammler bleibt in der Regel sein Leben lang bei seiner Sammeltätigkeit.

Eine große Zahl von Sammlern strebt ehrgeizig nach Wissen über ihre Gegenstände und versucht über Ausstellungen und Publikationen ihre Kenntnisse und Erkenntnisse weiterzutragen (s. o. = systematischer Sammler). Viele Sammler organisieren sich in Vereinen. Auch Tauschbörsen werden veranstaltet, wo die Sammler miteinander Kontakt aufnehmen können und Sammlerstücke austauschen oder kaufen. In beliebten Sammelgebieten können Händler damit ihren Lebensunterhalt verdienen, und viele Objekte werden auch aus kommerziellem Interesse eigens für Sammler in limitierten Auflagen (mit Sammlerzertifikat) hergestellt. Einige besonders begehrte Hersteller organisieren eigene Sammlerklubs mit Sonderangeboten.

Flohmarkt und Sammler

Sammeln (im Gegensatz zum Anhäufen) bedeutet auswählen. Kritische Auswahl (sammelwürdig; Original oder Imitat) setzt Kenntnisse voraus. Mit dem Umfang der Sammlung wächst das Spezialwissen des Sammlers. Dies betrifft auch die richtige Lagerung und Pflege der Sammelobjekte, manche Sammler eignen sich im Laufe der Zeit umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Restaurierung an und setzten beschädigte Objekte selbst in Stand. 

Fundquellen für Sammler sind oft Auktionen, Flohmärkte, Antiquitätenläden oder Antiquariate und zunehmend Online-Angebote. Das Internet hat besondere Bedeutung für Sammler sehr exotischer Dinge, die sich so einfach und schnell weltweit austauschen können. Seltenheit, Beliebtheit und Erhaltungsgrad bestimmen den Preis.

Einige Sammelstücke werden aufgrund ihres hohen Wertes gefälscht.

 

Formen und Arten von Puppen.

Die Darstellung von Menschen in Puppenform reicht vom Säugling und Kleinkind (häufigste Form) über junge Erwachsene (Barbie) bis zu meist zu Sammlerzwecken dienenden Oma- und Opapuppen. Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen manuell oder industriell gefertigten Puppen, die entweder als Kinderspielzeug oder aber als aufwendig gefertigte Sammlerobjekte der Dekoration dienen.

  • Künstlerpuppen oder Kunstpuppen sind nach dem Entwurf eines mit Namen bekannten Künstlers (Puppenmacher(in)) gefertigt und nur als Unikate oder in geringer Auflage zu erwerben. Künstlerpuppen wurden zuerst 1908 im Kaufhaus Tietz in München ausgestellt. Berühmte Vertreter der Künstlerpuppenbewegung waren Marion Kaulitz, Käthe Kruse, Dora Detzold, Paul Klee und die Lenci-Puppen der Italienerin Elena Scavini. Den Weltrekord bei Puppenauktionen brach am 29. März 2014 ein Puppenjunge des Bildhauers und Puppenmachers Aller Marque. Die Auktion der 1915 geschaffenen Puppe bei Theriault’s erbrachte 300.000 US-Dollar.
  • Modepuppen stellen erwachsene Frauen (seltener Männer) dar, die mit verschiedenen Puppenkleidern und Puppenschuhen angezogen werden. Auf Gemälden sind auch historische Puppen dieser Art als Kinderspielzeug in begüterten Kreisen belegt, etwa auf einem Familienporträt des 18. Jahrhunderts von Tibout Regters. Eine der bekanntesten Puppen dieser Art die Barbie des Herstellers Mattel, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit zum Massenspielzeug wurde.
  • Grödner Gliederpuppen sind aus Holz gedrechselt und wurden als Massenprodukt in Gröden hauptsächlich im 19. Jahrhundert hergestellt. Ihren Namen Dutch Dolls – „holländische Puppen“ – hatten sie vermutlich, weil England sie über die Niederlande importierte. Wegen ihres billigen Preises wurden sie auch Penny dolls genannt. Sie wurden in verschiedenen Größen von 1,3 cm kleinen bis zu 62,4 cm großen hergestellt. Im Grödner Museum ist eine umfangreiche Sammlung solcher Puppen ausgestellt.
  • Die Matrjoschka auch russische Puppe oder Babuschka ist ein Satz von ineinander verschachtelten, ausgehöhlten Holzpuppen, in die immer wieder kleinere Figuren passen.
  • Der Golliwog, ein schwarzer Gnom, stellt eine Figur aus dem gleichnamigen Kinderbuch (1895) von Florence Upton dar. Die einst sehr beliebte, auf die Tradition der Minstrei Shows anspielende Figur kam im späten 20. Jahrhundert außer Mode.
  • Das Monchichi ist eine Mischung aus Stofftier und Kinderpuppe, die ab den 1970er Jahren weltweit populär wurde.
  • Sprechende Puppen: Damit Puppen auch „sprechen“ können, wurde ein kleines Abspielgerät eingebaut, bei einigen Modellen konnten die Schalplatten ausgetauscht werden.
  • Trinkende Puppen konnten durch eine Öffnung im Mund mit Flüssigkeit gefüttert werden.
  • Rebornpuppen (engl. wiedergeboren): Um einfache Vinylpuppen „echter“ erscheinen zu lassen, werden die Vinylteile neu eingefärbt und die Puppe mit in der Regel hochwertigeren Materialien wie Perücken, Glasaugen und Wimpern überarbeitet.
  • Rupfenpuppen: Aus einfachen Materialien hergestellte Puppen, die sich besonders für die Manufaktur eignen
  • Layli (lurische Puppe) ist eine schwingende Tanzpuppe, die im lurischen Volk des Iran beliebt ist. Layli ist das Symbol des Geliebten, der geistig schön ist. Layli repräsentiert und unterhält eine kulturelle Tradition, die allmählich im urbanen Leben verschwindet. Nach den islamischen Regeln ist der Akt des Tanzens in der Öffentlichkeit vor allem für Frauen ein Tabu. Aber Puppen wie Layli haben freie und unabhängige Identitäten und sind in der Lage zu tun, was für die wirkliche Person nicht möglich ist.

 

Historisches

Anderseits gehört die Puppe zu den frühesten Spielzeugen überhaupt, wobei das Spiel mit dem Gegenstand „Puppe“ selbst wahrscheinlich bedeutender ist als die qualitative Ausführung des Gegenstandes. Kinder nutzen jeden ähnlichen Gegenstand (Stöcke, Wurzeln, Steine, ...) um die Bemutterung nachzuahmen. Dieses Verhalten gehört zum menschlichen Verhaltensrepertoire. Selbst bei jungen weiblichen Schimpansen wurde dieses beobachtet.[1] So werden in Kindergräbern der Jungsteinzeit gefundene Figuren aus Ton und anderen Materialien als Spielpuppen gedeutet.[2]

Frühe Puppen bestanden aus allem was die Umwelt bot. Je nach Klimatischen Bedingungen und Alter sind Puppen erhalten geblieben, die vor allem aus Ton, Holz, Kuhfladen, Pflanzenfasern, Stoff oder Bronze, bestanden.

Im antiken China wurden Puppen aus Stroh gefertigt und als Abgötter oder Fetische verwendet. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. wurden Puppen als Heilpuppen verwendet.

Aus der Zeit vom späten Mittelalter bis zur Neuzeit sind Puppen aus weniger vergänglichen Materialien erhalten geblieben, so aus Terrakotta  und Alabaster oder Wachs. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Ausstattungen hinzu: Puppenkleidchen, Hosen für männliche Puppen, Puppenhäuser und -stuben mit Einrichtung und im 20. Jahrhundert Puppenautos und -motorräder. Größere Puppen (etwa in Größe eines Babys) werden oft in Puppenwagen herumgefahren, bekocht, schlafen gelegt etc.

Im 15. Jahrhundert gewann die gewerbliche Herstellung an Bedeutung. In Nürnberg tauchen die ersten Dockenmacher auf. (Docke zunächst ein Synonym für Spielzeug, später für Puppe). Etwa zur selben Zeit oder wenig später hat sich die Spielwaren- und Puppenproduktion nach Sonneberg ausgebreitet. 1815 ist im thüringischen Waltershausen eine frühe Puppenproduktion nachgewiesen (in Sonneberg schon im 17. Jahrhundert). Insgesamt stellten allein in Waltershausen bis 2003 etwa 50 Produzenten Puppen, Puppenmöbel, Spielzeug, Zubehör und Verpackungen her. Darunter waren neben Kleinbetrieben so bedeutende Unternehmen wie die Puppenfabriken von Johann Daniel Kestner jun., Heinrich Handwerck, Max Handwerck, Kämmer & Reinhardt, König & Wernicke, Bruno Schmidt, Otto Gans, Seyfarth & Reinhardt. Waltershausen exportierte in über 30 Länder der Erde, die Führungsrolle seiner Puppenindustrie war in Deutschland unumstritten.

Modepuppe mit Promenadenkleid, Frankreich um 1870
Biedermeierpuppe mit Porzellankopf
Schildkröt-Puppe „Inge“, ca. 1950
Gedrechselte Gliederpuppe aus Gröden um 1870
Matroschka
Waltershäuser Künstlerpuppen auf einer Ausstellung in Budapest (2006)
Layli Puppen aus MamasaniIran

Viele der frühesten Puppen waren wohl zunächst keine Spielobjekte. Sie dienten verschiedenen kultischen Zwecken (Kultobjekt) und hatten magische und religiöse Bedeutung. In Westeuropa dominierte im 19. Jahrhundert neben Sonneberg (z. B.:F.M,Schilling) und Waltershausen die französische Puppenproduktion, die in Konkurrenz zu ihren deutschen Nachbarn stand. Neuerungen in der Puppenproduktion des 19. Jahrhunderts waren die Einführung von Drechselmaschinen, Pappmaché ; Porzellanköpfen, Kugelgelenken, die ersten Babypuppen, der Einsatz von Gummi für Puppenkörper, Kugelgelenke als Verbindung der Glieder und das Celluloid, aus dem ganze Puppen und Köpfe entstanden.

Die Firma Schildkröt-Puppen, vormals Rheinische Gummi- und Celluloidfabrik, wurde 1873 in Mannheim gegründet. 1896 wurde die erste Puppe aus dem damals neuen Material Celluloidproduziert. Sie war dadurch bruchfest, abwaschbar, farbecht und hygienisch. Das Warenzeichen, die „Schildkröte“ wurde im Kaiserlichen Patentamt in Berlin eingetragen. Schildkröt ist einer der seltenen Puppenhersteller, der von 1896 bis heute durchgehend Puppen produziert.

Etwa 1908/09 begannen Künstler – beispielsweise Marion Gräfin Kaulitz oder Marie Marc-Schnür (1. Ehefrau von Franz Marc) – anspruchsvolle Puppen zu entwerfen und selbst herzustellen, die unter ihrem Namen ausgestellt und verkauft wurden, sogenannte Künstlerpuppen. Die industrielle Antwort auf die Künstlerpuppenbewegung ließ indes nicht lange auf sich warten: 1909 schuf die Puppenfabrik Kämmer & Reinhardt nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Prof. Lewin-Funcke die „Charakterpuppe“, die dem lebenden Vorbild eines Kleinkindes sehr ähnlich war.

Käthe Kruse sorgte ab 1908 für Aufsehen, indem sie Künstlerpuppen schuf, die zugleich den Ansprüchen der Spielpuppen gerecht wurden. Mit den pädagogischen Reformen des frühen 20. Jahrhunderts setzte eine Diskussion über die Gestalt der Puppen ein, die ihr Erscheinungsbild betraf und die das Aussehen der Puppen – als berührbare, verkleinerte Menschengestalten – bis heute beeinflusste. Die Weltkriege unterbrachen die Blüte der Puppenindustrie, und nur langsam erholte sich dieser Industriezweig wieder. So auch in Thüringen und Franken, die noch immer wichtige Puppen- und Spielzeugstandorte waren. Die industriellen Umbrüche des ausgehenden 20. Jahrhunderts und die voranschreitende Globalisierung führten zum rapiden Rückgang der Puppenproduktion in diesen Regionen. So werden z. B. in Waltershausen seit 2003 überhaupt keine Puppen mehr gewerblich hergestellt.

Die Puppe wurde 1945 in Deutschland von Hand gefertigt. Besonders in Notzeiten benutzte man unterschiedlichste Materialien. Bei diesem Unikat wurden unterschiedliche Stoffteile einer Wehrmachtsuniform, so auch die Silberstreifen des Kragenspiegels „recycelt“.

Die Bedeutung der Puppen als Kunstobjekte hat seit den 1980er Jahren zugenommen. So fand im Herbst 1977 der erste Puppenkongress Deutschlands in Tecklenburg statt. Die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Russland, Kroatien, England u. a. weisen hier interessante Entwicklungen auf und haben in den letzten 30 Jahren einige vielversprechende Puppenkünstler hervorgebracht. Inzwischen gibt es Puppen-Zeitschriften, Wettbewerbe, Workshops und regelmäßige Ausstellungen sowie den Verband Europäischer Puppenkünstler (VeP).

Gleichzeitig entwickelten sich alte Puppen zu einem beliebten Sammelgebiet. Sie gelten als kostbare Antiquitäten , für die vor allem in den 1980er und 1990er Jahren hohe Preise gezahlt wurden. Mittlerweile sind die Preise insgesamt stark gesunken, seltene oder besonders ausgefallene Stücke in gutem Zustand sind aber weiterhin begehrt.


 

 

 

 

 

 

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